70 Jahre Landsturm 1809 – Gemeinde Bad Häring

70 Jahre Landsturm 1809

30 Jahre Wegkreuz

2. Juni 2018:  Mit einer Andacht beim neu renovierten Wegkreuz und einer anschließenden Feier beging der Landsturm 1809 das 70-jährige Wiedergründungsfest nach dem 2. Weltkrieg und zugleich das 30-jährige Kreuzjubiläum, das unter Obmann Johann Schipflinger 1988 errichtet worden ist.

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Trotz des unsicheren Wetters fanden sich viele Freunde des Landsturmes 1809 zur Andacht auf dem Lindbühel ein, die Herr Pfarrassistent Franz Reinhartshuber sehr gerne zu diesen beiden Jubiläumsanlässen hielt. In seiner Ansprache hob einige Aspekte des Kreuzes hervor: als Mahnmal und Zeichen eines grausamen Todes, das früher viel Angst verbreitet hat, und nun immer mehr als Zeichen der Liebe Gottes für uns Menschen – als Trost auf unseren manchmal schwierigen Wegen, als etwas, an dem man sich festhalten kann. Manchmal sind Kreuze heute ein Zeichen des Anstoßes – für Kulturen, denen es undenkbar ist, dass Jesus als Gottes Sohn sein Leben für uns hingegeben hat: eine Tatsache, die uns zur Besinnung herausfordern mag und beitragen kann, den Glauben neu zu vertiefen und vor allem in Bedrängnissituationen Halt zu finden.
Passend zum Bestandsjubiläum brachten sich Landsturm-Mitglieder mit Lesung und Fürbitten in den Vereinsanliegen in diese Feier ein und für die passende musikalische Umrahmung sorgte eine Bläsergruppe. Nach dem Schlusssegen erfolgten zur besonderen Ehre drei Schüsse aus der Kanone des Landsturms.
Obmann Simon Sammer begrüßte anschließend die Feiergemeinde und bedankte sich bei Herrn Pfarrassistenten Franz Reinhartshuber für die Andacht sowie bei den Ehrengästen, allen voran Herrn BM Hermann Ritzer, für das Kommen und das Wohlwollen von Seiten der Gemeinde, wozu auch der Einsatz der Bauhofmitarbeiter gehört. Weiters dankte er Manfred Zierl für das fachgerechte Neufassen des Christuskorpus und Burgi Pfandl für die Pflege der Blumen beim Kreuz sowie Georg Mühlegger für das Erneuern des Kastenkreuzes. Ein großes Danke sprach er den Vereinsmitgliedern für das Kommen und Mitarbeiten aus, ebenso den Fahnenabordnungen der anderen Vereine, den Musikern und allen anderen Mitfeiernden, die sich zahlreich eingefunden hatten.
Anschließend richtete Herr BM Hermann Ritzer seine Worte an die Anwesenden: Er würdigte die beständige Vereinsarbeit und dankte für das Bewahren der Tradition, die heute neben der ebenfalls notwendigen Globalisierung wieder einen neuen Wert als Identität eines Ortes gewinnt und umso wichtiger wird. Außerdem wies er auf die Bedeutung dieses Kreuzes hin, das viele Spaziergänger zum Verweilen einlädt – an einem schönen Platz neben der großen Eiche: ein Ort, der beim Bau des Gesundheitsresorts Das Sieben und der neu angelegten Wege in seiner Bedeutung erkannt und in der Planung berücksichtigt wurde, ein Ort, den auch er persönlich sehr gerne mag.
Nach dem festlichen Akt beim Wegkreuz zogen alle Mitfeiernden zum Zelt auf dem Kinderspielplatz, um dort bei Speise und Trank  in guter Stimmung weiterzufeiern. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe 4er Blosn.

Text und Fotos: Martina Pfandl